Willkommen auf » Burn Out

Ein Grashalm wächst nicht schneller, wenn man dran zieht.

Afrikanisches Sprichwort

In einer hektischer werdenden Welt ist es wichtig, Termine und Aktivitäten beherrschen zu lernen, bevor sie uns beherrschen. Allein der Satz: „Ich habe keine Zeit” vermittelt die Botschaft, dass es um das Zeitmanagement unserer wertvollen Lebenszeit schlecht bestellt ist: Auf Dauer ein Gefühl, das Angst und damit Stress verursacht.

Für kontinuierliche Leistungen sind Pausen das A und O und diese werden leider häufig vergessen: Man isst am Schreibtisch, denkt beim Frühstück über kommende Termine nach, liest in der U-Bahn wichtige Dokumente, tippt wie wild in die Computer- und Handytastatur etc.

Überaktivität ist einer der größten Zeit- und Lebensenergiekiller. Stress und Müdigkeit resultieren häufig aus einem fehlenden oder abhanden gekommenen Überblick der eigenen (Zeit-)Planung. Körper und Geist brauchen mehrmals täglich Ruhepausen, um danach wieder funktionieren zu können.

Nehmen Sie sich fürs Planen also Zeit:

  • Tragen Sie Ihre Pausen in Ihren Kalender ein.
  • Räumen Sie Ihren Arbeitsplatz auf. Hohe Papierstapel vermitteln dem Unterbewusstsein: Hier steckt eine gewaltige Menge Arbeit. Also weg damit.
  • Schieben Sie ungelöste Probleme nicht auf die lange Bank. Sie verursachen Stress. Konzentrieren Sie sich auf den ersten Schritt, wenn Sie den erledigt haben, ist der Berg schon kleiner.
  • Scheuen Sie sohne-titel20ich nicht, um Hilfe zu bitten. Schließlich ist niemand perfekt.
  • Überprüfen Sie Ihre Ziele: Sind sie immer noch realistisch oder kosten sie mittlerweile zu viel Energie, Geld oder Zeit?
  • Versuchen Sie, angefangene Aufgaben zu Ende zu bringen. Ist eine Unterbrechung nicht zu verhindern, notieren Sie sich den letzten Gedankengang, damit Sie den Faden später wieder leichter aufnehmen können.
  • Fassen Sie gleichartige Arbeiten zu Blöcken zusammen, also E-Mails in einem Rutsch beantworten, mehrere Briefe hintereinander schreiben.

Mex Power

„Wenn man einen Zustand der inneren Freiheit von den Emotionen erreicht, so heißt das nicht, dass man apathisch oder gefühllos wird oder die Welt deswegen ihre Farbigkeit verliert. Statt ständig zum Spielball negativer Gedanken, Launen und unseres Temperaments zu werden, sind wir dann einfach zu Meistern geworden.”

Matthieu Ricard

„Die Weisheit des Buddhismus Tag für Tag”, Danielle und Olivier Föllmi, Knesebeck

CHANGE Logo

„Verändern macht Mut

Verändern gibt Kraft

und ich hoffe, dass es jeder von euch schafft.

Schließlich willst du im Knast nicht ewig bleiben, also glaub an deine Zukunft und an deine Fähigkeiten.

Wir denken, ihr könnt es alle schaffen,

ohne Gewalt, sondern mit Worten als konstruktive Waffen.

Denn von dem Thema ist jeder betroffen.

Ref.: Verändern tut gut. Verändern gibt Kraft …

Sei taktvoll im Umgang mit deinen Mitmenschen

hilf den anderen, jeder muss ein bißchen mitdenken.

Benutze dein Hirn und denke öfters einmal nach,

für ihn war’s eine Beleidigung und für dich war es Spaß.

Lass dich nicht reizen und nicht provozieren,

dann stehst du am Ende als Gewinner da und der andere wird verlieren.

Zu viel Stress geht einem auch an die Gesundheit,

deshalb hoffen wir, dass ihr gesund bleibt.

Doch lass es nicht soweit kommen. Verändere dein Verhalten und du wirst den Dank der anderen erhalten.

Zeige Respekt und löse deine Konflikt sobald wie möglich,

denn Streit und Ärger sind einfach unnötig.

Ref.: Verändern tut gut, Verändern gibt Kraft …

Lächle über das Leben, dann lächelt es zurück. Du musst dich nur verändern und das geht Schritt für Schritt.”

Text: Armend Ahmetaj, Valdrin Krasniqi

Interpreten: Jugendliche Teilnehmer am CHANGE Programm an der JVA Laufen-Lebenau (Bayern), 14.12.2008

Produktion: Tezcan Yasamak, München

(c) Power for Peace e. V. München, 2008

Alex H., 18, berichtet über seine Haftzeit und wie er diese nutzt, um sich auf das Leben draußen und ein Leben ohne Gewalt vorzubereiten. Er erzählt von Beziehungen, der Vergangenheit, von (Lebens-)Zielen, Wünschen und Hoffnungen. Er denkt über das intensive Trainingsprogramm CHANGE nach, seinen Höhen und Tiefen. Alex hat durchgehalten. Prima!

 

Interview von Ellen M. Zitzmann mit einem jugendlichen Absolventen des CHANGE Kompetenzprogramms an der JVA Laufen-Lebenau am 14.12.2008

(c) Power for Peace e. V. München, 2008

“Wenn Du jetzt nicht sofort den Mund hältst, dann werde’ ich ihn dir stopfen!”

“Vergiss deine Wünsche. Die kannst du dir sowieso nie erfüllen.”

“Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg!”

Freundlich, friedlich und tolerant miteinander kommunizieren hört sich in der Theorie immer super an. Tatsächlich schreien wir andere oft an, wir kämpfen mit ihnen, beschimpfen, beleidigen, schikanieren oder sprechen hinter ihrem Rücken über sie.

Was für Erfahrungen hast du gemacht?
Was kannst du für ein besseres Miteinander tun?

Schreibe uns deine Erfahrungen und tausche dich mit anderen aus.

Informationen!
Dein Mentor hilft dir dabei, besser zu kommunizieren.