Willkommen auf » Vorbilder

Speaking words in physical darkness, no voice bounced back to engage me.

Drowning in floods of wet cryings, no tongue joins to lick my tears.

My arms extend to grasp and to be grasped, my efforts capture but air and fantasies.

Among the rivers of human life I look, but none look back to mate wirh my eyes.

While lovers drink of each other, playfully whispering and teasing.

To lifeless women I turned. Passionately caressing my pillow, squeezing and clutching for affection.

Alone, and-like in desert places, my dwelling place is with books, clawing through pages, living the lines,

breathing and merging with the hero.

As a grave swallows a sealed coffin, my lively fantasies are buried with the closing covers of each book.

But the sun shines through at times, it’s fingers directing me to believe:

A human face will someday lay upon mine.”

 

By: Eric V. Reid

Seit beginn seiner Gymnasialzeit begannen zunehmende Beziehungsprobleme zwischen seinen Eltern, die auch zu Tätlichkeiten führten. Als Tom schließlich 14 war, zog der Vater endgültig aus der ehelichen Wohnung aus. Etwa zur selben Zeit knüpfte Tom Kontakte zur rechtsradikalen Szene im Schulzentrum. Seine Eltern lehnten dies zwar ab, konnten ihn aber nicht daran hindern, dass er entsprechende Literatur und Musik konsumierte. Einen besonderen Eindruck hinterließ bei ihm ein Fußballspiel, das er in Rostock besuchte. Vor allem vom Auftreten der rechtsradikalen Fußball Fans und das machtlose Vorgehen der Polizei begeisterten ihn. Durch die Verängstigung seiner Eltern diesbezüglich noch verstärkt trat er nun vollends in die „nationale“ Szene ein.

Ab der 8. Klasse begann Tom die Schule abzulehnen, d. h. nicht mehr zu lernen. Seine Noten verschlechterten sich. Im Zeugnis der 8. Klasse wurde ihm neben unzureichender schulischer Leistungen obendrein bescheinigt, dass er sich schwer in die Klassengemeinschaft einfügt, unregelmäßig arbeitet und sein Verhalten ständig zu Beanstandungen führt.

Nachdem er das Klassenziel nicht erreichte, wollte er auf die Hauptschule wechseln, was ihm seine Mutter zunächst versprach, ihn aber dann doch an einem anderen Gymnasium die Klasse wiederholen ließ. Der daraus folgende Trotz trieb ihn noch stärker in die rechte Szene. Trotz eingehender (Erziehungs-)Beratung durch das Jugendamt und durch den Verfassungs-schutz, gelang es der Mutter nicht, Tom von seiner rechtsextremistischen Orientierung abzubringen. Aufgrund seines Verhaltens in der Öffentlichkeit, des Tragens von rechtsradikalen Utensilien und der häufigen Teilnahme an NPD Demonstrationen, kam es nun zu ständigen heftigen Auseinandersetzungen mit dem Vater und Großvater.

Teil 3 erscheint am 3.4.2009