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Kochi, India: Feb. 12, 2012

I complained about the taxi driver from the airport to the hotel Abbad Metro as he drove in an agressive and reckless style. I felt that this was the right decision to protect others from possible bad accidents. The hotel manager to which I talked to connected me with the airport manager. He took my complaint very seriously. After a day, the lobby called me: “Could you come down?” I was quite astonished that they’ve send over the taxi driver to talk to me. When I entered the lobby, I was confronted with an angry face. The hotel manager explained him the situation. It seemed to me that the guy didn’t understand what I was talking about. “The problem with these guys are, that they don’t get the point. But anyway he got a lesson. If he doesn’t behave, they will fire him.” The conclusion from the hotel manager was quite clear. “I hope that hte guy won’t follwo me, now” Despite that I’ve  found it worthful to clarify the situation, I, too, felt a little bit frightened

„ Der eine schimpft, der andere schreit: zum Nachdenken noch nicht bereit. Man tritt und schlägt, fragt nicht warum. Grundprinzipiell ist man nicht dumm. Doch immer ist der andere Schuld. Sich selbst zu sehen, dafür ist keine Geduld! Ob Rassisten oder nicht: Gewalt ist immer ziemlich schlicht. Schlägt man im Zorn, das ist einfach primitiv.

Nutz deinen Kopf und du wirst sehen, ohne Gewalt kann es weitergehen. Durch Prügel schließt sich der Kreis: Du mich – ich dich – wir uns.

Sag einfach STOP, sag Friede, Mann! Ein jeder lebt so wie er kann. Du bist du, das ist okay. Ich bin ich und „this is my way!”

Jörg Hänicke, München

 

Immer wieder höre ich von Leuten, dass sie es bedauern in manchen Situationen in ihrem Leben nicht auf ihr Bauchgefühl gehört zu haben. Mit Bauchgefühl ist Intuition gemeint, ein unbewusster Denkvorgang, der einem binnen Sekunden mitteilt, welche Verhaltensweisen z. B. auch in gefährlichen Situation angebracht sind.

Ich erinnere mich an eine kritische Situation in meinem Leben, als ich vor einigen Jahren im Gazastreifen plötzlich vor ein paar männlichen Jugendlichen mit ihren Anführern stand. Der Polizist, mit dem ich unterwegs war, ging zu dem Zeitpunkt gerade zum Auto zurück, um etwas zu holen. Plötzlich (Intuition) fiel mir ein Gedicht ein, dass ich kurz zuvor auswendig gelernt hatte und das ich auf Arabisch vortragen konnte. Alle lachten und ich merkte, wie sich die Situation entspannte. Die Gefährlichkeit bestand m. E. nicht darin, dass die Gruppe von Männern von vorneherein auf mich zugekommen ist, um mich zu schädigen, sondern in der Dynamik des Entwicklungsverlaufs. Als der Polizist zurückkam, bemerkte ich, dass er sich sehr langsam der Gruppe und mir annäherte. Er blieb auf Distanz, tänzelte von einem Bein zum anderen, als er anfing, mit den Leuten zu sprechen und ihnen Zigaretten anzubieten. Hinterher meinte er, die Situation sei sehr gefährlich gewesen und im Notfall hätte er wohl alle erschießen müssen. „Mich auch?“, fragte ich verduzt. „Das wäre wohl besser für dich gewesen, als verschleppt zu werden.“ Seine lakonische Antwort nahm ich nicht wirklich Ernst. Dennoch hatte ich die plötzliche Eingebung (Intuition), dass es gut war, dass er nicht von Anfang an in der Situation mit dabei war. Vielleicht hätte ich keine Gelegenheit mehr gehabt, mein Gedicht aufzusagen.

Intuition kann also ein großer Schutz sein.

Fragmented personality,

socially defined inferior … a misfit,

financially crippled and embarrassed,

facial appearance unappealing – still need love though.

Sub-culturally conditioned to hate,

sufferer of identity crisis,

emotionally explosive,

psychologically defensive – oh God, I still need love though.

At war with man, the devil and life,

rebellious, contentious, restless.

Jack of all trades, master of excuses.

Fighter. Struggler. Fighter. Fighter.

Yes, I still need love though.

Physically and powerfully dynamic,

artistically unsurpassed in nature,

filled with untamed brute passion.

The apple and breaker of god’s eye.

Still need love though. Still need love.

By Eric V. Reid



In den letzten Jahren sind Bewegungen entstanden, die das Prinzip der Langsamkeit verfolgen. Diese schaffen Zeitoasen und steigern unsere Leistungsfähigkeit wie zum Beispiel:ohne-titel264

SLOW-Food: Essen mit Genuss, mit besten, saisonalen Zutaten und einer liebevollen Zubereitung.

SLOW-Sport: Dosierter Sport, also z. B. langsames, entspanntes Joggen oder Wandern, versorgt den Körper mit Sauerstoff und baut energievernichtende Stresshormone ab.

SLOW-Travel: „Langsames Reisen” bedeutet, dass man mehrere Tage am gleichen Ort verbringt, um entspannt Bekanntschaft mit Land und Leuten zu machen.

SLOW-Gardening: Liebe zum eigenen Garten, zur Natur entwickeln. Dabei die Pflanzen vom Samen bis zur Blüte betreuen und das Gras wachsen zu sehen.

Welche SLOW-Bewegungen unternehmen Sie?

Jugendliche berichten nach einem CHANGE! Training an der JVA Laufen-Lebenau:

Gruppenzusammenhalt kann gefährlich sein, …

… weil es auch sein kann, dass jemand auf dumme Gedanken kommt und die anderen Gruppenmitglieder nicht als Außenseiter da stehen wollen und dann einfach mitmachen,

… wenn du in der falschen Gruppe bist, dann ist es schlecht, wenn man alles zusammen macht,

… weil man eventuell auch Dummheiten mitmacht, um der Gruppe zu zeigen, dass man immer zur Gruppe hält,

… weil man durch den Gruppendruck keine eigene Meinung mehr hat,

… weil eine Gruppe sich entweder zum Guten oder zum Schlechten entwickeln kann,

… (…).

Diskutiert mit uns! Wir freuen uns auf eure Beiträge.

Deni Schneberger, Patrick Paul, Steven Klühspies, James Risdon, Waldemar Ring, Alen Coloviv

„Gruppen können lose sein, aber auch wie Pech und Schwefel zusammenhalten. Der Zusammenhalt drückt sich in Solidarität (Gefühl der Zusammengehörigkeit) und Loyalität (Gefühl der Verpflichtung) der einzelnen Gruppenmitglieder aus.

Je höher der Gruppenzusammenhalt ist, desto stärker wird der Druck zur Übereinstimmung. Dann ist es schwierig, eine eigenständige Meinung zu äußern. Das kann sich bis zu Gruppenterror steigern.

Gruppen mit besonders hohem Zusammenhalt, die sich zudem noch für eine Elite halten, wie zum Beispiel ein Sportlerteam, unterliegen der Gefahr, dass eine einheitliche Meinung entsteht, ein „groupthink”. Das führt dazu, dass der Einzelne nichts mehr ohne seine Gruppe entscheidet.”

 

Manfred Sader, Psychologie der Gruppe, 1978

Speaking words in physical darkness, no voice bounced back to engage me.

Drowning in floods of wet cryings, no tongue joins to lick my tears.

My arms extend to grasp and to be grasped, my efforts capture but air and fantasies.

Among the rivers of human life I look, but none look back to mate wirh my eyes.

While lovers drink of each other, playfully whispering and teasing.

To lifeless women I turned. Passionately caressing my pillow, squeezing and clutching for affection.

Alone, and-like in desert places, my dwelling place is with books, clawing through pages, living the lines,

breathing and merging with the hero.

As a grave swallows a sealed coffin, my lively fantasies are buried with the closing covers of each book.

But the sun shines through at times, it’s fingers directing me to believe:

A human face will someday lay upon mine.”

 

By: Eric V. Reid

Die erste Liebe macht (fast) wahnsinng. Man fühlt sich wie kurz vor einer Explosion:

Du schläfst weniger!
Du gibst mehr Geld aus!
Du bist voller Energie!
Du siehst alles durch eine rosarote Brille!

Im ersten Moment wirst du getragen –
im nächsten Moment verlierst du den Boden unter den Füßen!
Die Noten verschlechtern sich.

Manche vernachlässigen ihre Hobbys.

Manche feiern rund um die Uhr …

Ängste und Sorgen von Eltern sind:

  • Hoffentlich ist es nicht zu früh.
  • Hoffentlich steckt sich mein Kind nicht mit einer schlimmen Geschlechtskrankheit an.
  • Hoffentlich wird unsere Tochter nicht zu früh schwanger.
  • Hoffentlich zeugt unser Sohn nicht zu früh ein Kind.
  • Hoffentlich ist unser Kind nicht homosexuell.

Merk dir!

Verliebtsein kann der Beginn einer großen Liebe und langjährigen Partnerschaft sein. Das Gefühl kann sich aber auch wieder auflösen.

Manche Liebesbeziehungen halten ein Leben lang, andere wiederum einige Jahre, manche dauern ein paar Wochen, andere eine Nacht. Manche Paare sagen, dass Freundschaft mehr zählt als Leidenschaft und Sex. Andere können sich eine Liebesbeziehung ohne Leidenschaft und Sex nicht vorstellen.

Für eine gute Beziehung ist es zunächst einmal wichtig, die richtige Partnerin/den richtigen Partner zu finden. Deshalb ist es auch notwendig – wie Prof. Dr. Friedrich sagt – zu experimentieren, also Erfahrungen mit verschiedenen Partnerinnen und Partnern zu machen.

 

„Total verknallt war ich das erste Mal mit 14. Da habe ich Tim getroffen. Er war 15. Ein süßer Typ. Ich war wie elektrisiert, wenn er mir nahe kam. Ich spürte, dass es toll sein könnte, wenn er mich küsst oder berührt. In meinem Kopf drehten sich nur noch alle Gedanken um ihn. Aber ich war auch voll von Zweifeln: Wie findet er mich? Verhalte ich mich richtig? Lache ich zu laut? Jedes Mal, wenn ich Tim traf, fuhr mein Magen Achterbahn und meine Zunge war wie gelähmt.”
Steffi, 14 Jahre

Mehmet, 14 Jahre schreibt:
„Es ist für einen Moslem eine Sünde, vor der Ehe Sex zu haben – aber ich bin auf den Geschmack gekommen!”

Jasmin, 16 Jahre:
„Liebe ist für mich ein sehr starkes Gefühl, zum Leben so notwendig wie Luft und Wasser. Ein Gefühl ohne Bedingungen, ohne Wenn und Aber!”

„Ich rede nicht von meiner Freundin, sondern von meiner Frau. Wenn ich nach Hause komme, dann hat sie gekocht, den Tisch aufgeräumt und Kaffee gemacht.”
Aladin, 15 Jahre

Diskutiert über diese Fragen:
Wie erging es dir mit deiner ersten Liebe?
Hast du mit deinen Eltern darüber gesprochen?

Diskutiert mit uns über Liebe und Partnerschaft.

Neben der Berufswahl triffst du mit der Partnerschaftswahl eine der wichtigsten Entscheidungen in deinem Leben. Du legst damit den Grundstein für eine konkrete Liebesbeziehung. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass Zweisamkeit, Treue und der behutsame Umgang mit der Partnerin/dem Partner für Jugendliche und junge Heranwachsende zu einer guten Partnerschaft gehören.

Eine Beziehung muss nicht notwendigerweise besser sein, wenn sie länger geht. Aber eine gute, harmonische Beziehung dauert meist länger als eine schlechte und problematische Beziehung.

Diskutiert über diese Fragen:
Würdest du deine Traumfrau/deinen Traummann heiraten? Begründe.