„Total verknallt war ich das erste Mal mit 14. Da habe ich Tim getroffen. Er war 15. Ein süßer Typ. Ich war wie elektrisiert, wenn er mir nahe kam. Ich spürte, dass es toll sein könnte, wenn er mich küsst oder berührt. In meinem Kopf drehten sich nur noch alle Gedanken um ihn. Aber ich war auch voll von Zweifeln: Wie findet er mich? Verhalte ich mich richtig? Lache ich zu laut? Jedes Mal, wenn ich Tim traf, fuhr mein Magen Achterbahn und meine Zunge war wie gelähmt.”
Steffi, 14 Jahre
Mehmet, 14 Jahre schreibt:
„Es ist für einen Moslem eine Sünde, vor der Ehe Sex zu haben – aber ich bin auf den Geschmack gekommen!”
Jasmin, 16 Jahre:
„Liebe ist für mich ein sehr starkes Gefühl, zum Leben so notwendig wie Luft und Wasser. Ein Gefühl ohne Bedingungen, ohne Wenn und Aber!”
„Ich rede nicht von meiner Freundin, sondern von meiner Frau. Wenn ich nach Hause komme, dann hat sie gekocht, den Tisch aufgeräumt und Kaffee gemacht.”
Aladin, 15 Jahre
Diskutiert über diese Fragen:
Wie erging es dir mit deiner ersten Liebe?
Hast du mit deinen Eltern darüber gesprochen?
Diskutiert mit uns über Liebe und Partnerschaft.
Neben der Berufswahl triffst du mit der Partnerschaftswahl eine der wichtigsten Entscheidungen in deinem Leben. Du legst damit den Grundstein für eine konkrete Liebesbeziehung. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass Zweisamkeit, Treue und der behutsame Umgang mit der Partnerin/dem Partner für Jugendliche und junge Heranwachsende zu einer guten Partnerschaft gehören.
Eine Beziehung muss nicht notwendigerweise besser sein, wenn sie länger geht. Aber eine gute, harmonische Beziehung dauert meist länger als eine schlechte und problematische Beziehung.
Diskutiert über diese Fragen:
Würdest du deine Traumfrau/deinen Traummann heiraten? Begründe.

ICH-Sätze eignen sich gut dazu, schwierige Sachverhalte verantwortungsvoll und tolerant zu formulieren.
ICH-Sätze bestehen aus drei Teilen:
Teil 1: Beschreibung des Verhalten:
Ich bin traurig, …
Teil 2: Beschreibung des Gefühls, dass das Verhalten von anderen auslöst:
wenn du nicht mit mir sprichst,
Teil 3: Wirkung des Verhaltens vom anderen auf dich.
weil ich dann nicht weiß, was los ist.
Unsere Kommunikation, also wie wir miteinander sprechen und uns verhalten, ist nie ganz frei von Angriffssätzen und Gewalt. Es macht keinen Sinn, dies zu leugnen und zu beschönigen.
Wenn sich Ängste und Ärger aufgestaut haben, musst du auf deine Worte ganz besonders achtgeben. Achte auch darauf, wann und wie du deine Sätze gegenüber anderen äußerst.
LINDA: „Ach Erwin, ich habe nun seit über 25 Jahre einen geheimen Wunsch und ich hatte bisher nicht den Mut, dir diesen zu offenbaren. Einmal in meinem Leben möchte ich mit dir in ein Striptease-Lokal gehen. Am besten, wir gehen heute an unserem Hochzeitstag.”
ERWIN: „Aber Schatz, das ist doch nichts für uns, da ziehen sich junge Frauen vor dem Publikum aus. Das möchte ich mir nicht anschauen. Ich habe doch nur Augen für dich.”
LINDA: „Erwin, du magst Recht haben, aber mein Wunsch ist so groß und ich möchte mich mit eigenen Augen davon überzeugen.”
ERWIN: „Nein und abermals nein und schon garnicht an unserem Hochzeitstag.”
LINDA: „Ich habe jedenfalls beschlossen, mit dir da hin zu gehen. Einen Tisch im Lokal „Nachtigall” habe ich bereits reserviert. Bitte erfüll mir diesen Wunsch. Nur diesesmal.”
Erwin blieb nichts anderes übrig, als mit seiner Frau ins Lokal Nachtigall zu gehen. Als die beiden das Lokal betraten, begrüßte ihn die Garderobenfrau freundlich: „Guten Abend, Herr Baumann!”
LINDA (irritiert): „Erwin, kennt man dich hier?”
ERWIN (ganz leise): „Nein. Das ist die Tochter eines Arbeitskollegen, die zufällig hier arbeitet, ich hatte sie bei einem Betriebsfest flüchtig kennengelernt.”
Herr Baumann und seine Frau setzten sich an den reservierten Tisch. „Guten Abend, Herr Baumann!”, begrüßte der Kellner die beiden.
LINDA (schon sehr irritiert): „Erwin, was hat das zu bedeuten?”
ERWIN: „Schatz, der Kellner hat früher in dem Speiselokal gearbeitet, wo ich immer zu Mittag esse.”
Die Show begann und die Stripperin zog ein Kleidungsstück nach dem anderen aus. Als sie nur noch mit einem knappen Höschen
bekleidet war, fragte sie neckisch: „Wer zieht mir den heute das Höschen aus?”
Im Chor riefen die Gäste: „BAUMANN! BAUMANN! BAUMANN! BAUMANN!”
Frau Baumann schnappte ihre Tasche und rannte wutentbrannt aus dem Lokal. Herr Baumann lief ihr hinterher. Sie stieg in ein Taxi und schrie ihn an: „Du geiler Bock!”
ERWIN (außer Atem): „Aber Schatz!”
LINDA (fuchsteufelswild): „Ich will nichts mehr mit dir zu tun haben!”
ERWIN (beruhigend): „Aber Schatz, reg dich doch nicht so auf. Ich werde das Missverständnis morgen klären und der Lokalinhaber wird sich bei uns entschuldigen. Du wirst sehen.”
LINDA: “Ich glaube dir kein Wort!”
Herr Baumann hatte große Mühe seine Frau zu beruhigen. Schließlich drehte sich der Taxifahrer ungeduldig und schon sichtbar genervt nach hinten und sagte: „Na, Herr Baumann, ich habe Sie ja schon oft mit einer Nutte hier abgefahren, aber solche Zicken hatte noch keine gemacht.”
Wie geht die Geschichte weiter? Schreiben Sie uns!
“Krise kann ein produktiver Zustand sein. Man muß ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.” (Max Frisch)
Denn dann bietet sie die Möglichkeit, sich bewußt Veränderungen zu öffnen und neue Herausforderungen anzunehmen. Das Leben verläuft in Wellenbewegungen: Nach jedem Tief, nach jeder Krise, kommen immer wieder bessere, gute Zeiten.
Ausländerfeindlichkeit nimmt ab, Chauvinismus nimmt zu (SZ v. 27.11.2008, Nr. 276, S. 5). Bayern und Mecklenburg-Vorpommern sind offensichtlich Spitzenreiter in Sachen Chauvinismus, so jedenfalls eine neue Studie der Universität Leipzig.
Was bedeutet nun Chauvinismus? “Wir sollten endlich wieder Mut zu einem starken Nationalgefühl haben” oder “das oberste Ziel der deutschen Politik sollte es sein, Deutschland die Macht und Geltung zu verschaffen, die ihm zusteht”. Diesen Fragen stimmten z. B. in Bayern 30,4 Prozent der Befragten, laut Studie, ohne Einschränkung zu.
Die Unschärfe der Fragen kann allerdings zu Missverständnissen führen, weil gerade in Bayern ein ausgeprägtes Heimatgefühl eine Rolle spielt, das nicht zur Kategorie “Chauvinismus” passt.
Auch in Sachen “Ausländerfeindlichkeit” liegen Bayern und Mecklenburg-V scheinbar an der Spitze.
Wer allerdings die Sache differenzierter und der Lebenswirklichkeiten angepasst betrachtet, muss doch zugeben, dass diese Untersuchungen ziemlich theoretisch sind. Manche Mentalitäten vergraben ihre wahren Einstellungen im Herzen, andere tragen diese auf ihrer Zunge. Und das scheint mir gerade bei den “direkten und selbstbewussten” Bayern gegeben. Also, alle Untersuchungen eine Sache der verschiedenen Sichtweisen, oder?
Wer diskutiert mit zum Thema Fremdenfeindlichkeit und Chauvinismus?
Beste Grüße, Ellen M. Zitzmann
Stress in der Freizeit, was meint ihr dazu?
So stelle ich mir Freizeit vor
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Cool, oder?
„Liebe ist ein unbeschreibliches Phänomen, das in kleinen Dosen erfahren werden will. Die Pubertät erlaubt ein mehr oder weniger ungestraftes Probehandeln. Das Jugendalter ist ein Experimentieralter, in dem der Ausgang einer Handlung im Ungewissen bleiben darf. Der Reiz des Experiments gepaart mit Spannung und Abenteuerlust muss für den jungen Menschen gewahrt bleiben.”
Prof. Dr. Max H. Friedrich, Kinder- und Jugendpsychiater, Wien
Fragen:
Erinnern Sie sich an Ihre erste Liebe? Wie haben Sie sich gefühlt?
Beschreiben Sie das Gefühl Ihrer ersten Liebe.
Diskutieren Sie mit uns über Liebe, Partnerschaft, den Satz von Prof. Dr. Friedrich, über ihre Sorgen und Ängste, die sie gerade mit ihren Kindern oder in ihren eigenen Beziehungen haben.



