… und zwar mit sofortiger Wirkung.
Mich hat die Nachricht erschüttert – vor allen Dingen, ich bin von einem Staatsoberhaupt enttäuscht, der sich nach einem kritischen Statement in Sachen Afghanistan Einsatz aus dem Tritt bringen lässt. Köhler beklagt den mangelnden Respekt , den man ihm und seinem Amt entgegengebracht hat. Kann das der wahre Grund für das Staatsoberhaupt sein, dem der Respekt, den er für ein Land und seine Anliegen aufzubringen hat, eigentlich wichtiger sein sollte?
Verlässt der Kapitän ein sinkendes Schiff? Wo sind deine politischen Führungskräfte, liebes Deutschland?
In Kürze, Ellen M. Zitzmann
Verarmungstendenzen in unserer Gesellschaft nehmen aufgrund der größten Finanz- und Wirtschaftskrise seit 80 Jahren zu. Die Auswirkungen auf die Realwirtschaft und den Arbeitsmarkt sind bedenklich und sie bedrohen den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft.
Wie sehen Sie/Wie siehst du das bzw. welche Gegenmaßnahmen unternehmen Sie/unternimmst du?
Würde gerne eine Diskussion dazu initiieren.
Gruß, Ellen M. Zitzmann
Luft und Liebe hat das Team von Power for Peace genug. Luft, um die Dinge beharrlich voranzutreiben und unablässig am Erfolg von PfP zu arbeiten. Liebe und Leidenschaft, um gefährdeten Jugendlichen und jungen Männern neue Wege zu zeigen. Und das sehr erfolgreich, wie die Fortschritte der Initiative - z.B. die neu gewonnenen JVAs, die Anerkennung der staatlichen Stellen und nicht zuletzt das Feedback der Jugendlichen - zeigen.
Wie man landläufig weiß, kann man alleine von Luft und Liebe nicht leben. Deshalb wird ein guter Teil unserer Arbeit der Finanzierung gewidmet. Hier helfen uns öffentliche Gelder, private Unterstützer und Spenden. Und genau da kommen Sie ins Spiel ;-).
Seit kurzem ist Power for Peace auf Helpedia aktiv. Helpedia ist ein Internetportal für gesellschaftliches Engagement in Deutschland und stellt Organisationen wie Power for Peace eine kostenlose Plattform bereit. Eine der Möglichkeiten dort: Kleinspenden für die Organisationen.
Schon jetzt ein herzliches Dankeschön an alle unsere Unterstützer!
Ein Grashalm wächst nicht schneller, wenn man dran zieht.
Afrikanisches Sprichwort
In einer hektischer werdenden Welt ist es wichtig, Termine und Aktivitäten beherrschen zu lernen, bevor sie uns beherrschen. Allein der Satz: „Ich habe keine Zeit” vermittelt die Botschaft, dass es um das Zeitmanagement unserer wertvollen Lebenszeit schlecht bestellt ist: Auf Dauer ein Gefühl, das Angst und damit Stress verursacht.
Für kontinuierliche Leistungen sind Pausen das A und O und diese werden leider häufig vergessen: Man isst am Schreibtisch, denkt beim Frühstück über kommende Termine nach, liest in der U-Bahn wichtige Dokumente, tippt wie wild in die Computer- und Handytastatur etc.
Überaktivität ist einer der größten Zeit- und Lebensenergiekiller. Stress und Müdigkeit resultieren häufig aus einem fehlenden oder abhanden gekommenen Überblick der eigenen (Zeit-)Planung. Körper und Geist brauchen mehrmals täglich Ruhepausen, um danach wieder funktionieren zu können.
Nehmen Sie sich fürs Planen also Zeit:
- Tragen Sie Ihre Pausen in Ihren Kalender ein.
- Räumen Sie Ihren Arbeitsplatz auf. Hohe Papierstapel vermitteln dem Unterbewusstsein: Hier steckt eine gewaltige Menge Arbeit. Also weg damit.
- Schieben Sie ungelöste Probleme nicht auf die lange Bank. Sie verursachen Stress. Konzentrieren Sie sich auf den ersten Schritt, wenn Sie den erledigt haben, ist der Berg schon kleiner.
- Scheuen Sie s
ich nicht, um Hilfe zu bitten. Schließlich ist niemand perfekt. - Überprüfen Sie Ihre Ziele: Sind sie immer noch realistisch oder kosten sie mittlerweile zu viel Energie, Geld oder Zeit?
- Versuchen Sie, angefangene Aufgaben zu Ende zu bringen. Ist eine Unterbrechung nicht zu verhindern, notieren Sie sich den letzten Gedankengang, damit Sie den Faden später wieder leichter aufnehmen können.
- Fassen Sie gleichartige Arbeiten zu Blöcken zusammen, also E-Mails in einem Rutsch beantworten, mehrere Briefe hintereinander schreiben.
Ich saß im Frühstücksraum eines Hotels in Österreich, als ich über N-TV vom Tod von Michael Jackson erfahren habe. Die lapidare Schlagzeile „Michael Jackson ist tot” eroberte sofort meine volle Aufmerksamkeit. Von den Nachrichtenbildern und -kommentaren konnte ich mich nur schwer lösen. Den ganzen Tag und die halbe Nacht hindurch beschäftigte ich mich mit Michael Jackson: seinem Leben, seinem Erfolg, seinem Scheitern, seinem Lebenswerk, aber auch damit, warum er jetzt gerade, kurz vor der geplanten Mega-Tournee, gestorben ist. Am späten Abend saß ich wie hypnotisiert vor dem Fernsehapparat und vor seinem legendären Konzert in Bukarest, das 1992 in die Geschichte der Pop Musik einging. Zum Schluss düste Jacko über eine ihm zu jubelnde und kreischende Menschenmasse hinweg. Was für ein Abgang! Was für ein Bild an seinem Todestag!
Was ist das, was mich mit einem Mann verbindet, mit dem ich weder verwandt noch bekannt war? Ist es seine Musik, sein Körperausdruck, seine Genialität, sein Erfolg, sein Scheitern? Ist es seine Sensibilität, seine Verwundbarkeit, seine kindliche Wahrnehmung von der Welt, eben all das, was hinter seiner Maske zu erkennen war und was er zuweilen sehr mutig und öffentlich von sich preisgab? Oder sind es seine wirkungsvollen Zeichen gegen Rassismus und für Völkerverständigung und Frieden, die Michael Jackson lange vor Tiger Woods und Barack Obama weltweit und kulturenübergreifend setzte?
Auf der Suche nach der verlorenen Kindheit und auf der Suche nach (Vater-)Liebe, wie ich vermute, schaffte er sich ein künstliches Fundament auf einer Weltbühne, die ihm offensichtlich weder Stabilität noch inneren Frieden gab. Die Angst, die Verzweiflung und die Vereinsamung müssen in Jacko’s Innerem übermächtig geworden sein. Dazu der Druck vor seiner Come-Back-Tournee – nein, in seiner Haut hätte ich nicht stecken wollen.
Ist sein Tod im Wissen und im Nachhinein betrachtet, dass alle Beziehungs- und Liebesangelegenheiten, die nicht erfüllend verlaufen, das Herz nachhaltigend schädigen, also nur die natürliche Konsequenz jahrelanger persönlicher Frustrationen? Die Antwort darauf werden wir wohl nie erfahren.
Ein Leben lang war Michael Jackson für zwei Generationen da. Wer aber war für ihn da und wo waren seine wirklichen Freunde?Michael Jackson wollte auf seiner Tournee seine größten Hits präsentieren. Keiner vermag jetzt zu beurteilen, ob er dazu überhaupt noch psychisch und physisch in der Lage gewesen wäre. Was uns bleibt ist die Erinnerung an einen großen, legendären Ausnahmekünstler, der in uns weiterlebt. What a remarkable comeback and thank you, Michael!
Ich wünsche Michael Jackson, dass er jetzt an dem Ort angekommen ist, wonach er sein Leben lang gesucht hat. Und ich appelliere an alle Väter auf dieser Welt: lasst eure Söhne nicht im Stich, schenkt ihnen Liebe, Raum und Zeit, damit sie sich entwickeln und zu sich selbst finden können. Nur auf diesem Fundament finden Menschen ihren eigenen und erfüllenden Lebensfluss.
Flieg wohl, Jacko.
Ellen M. Zitzmann
„Speaking words in physical darkness, no voice bounced back to engage me.
Drowning in floods of wet cryings, no tongue joins to lick my tears.
My arms extend to grasp and to be grasped, my efforts capture but air and fantasies.
Among the rivers of human life I look, but none look back to mate wirh my eyes.
While lovers drink of each other, playfully whispering and teasing.
To lifeless women I turned. Passionately caressing my pillow, squeezing and clutching for affection.
Alone, and-like in desert places, my dwelling place is with books, clawing through pages, living the lines,
breathing and merging with the hero.
As a grave swallows a sealed coffin, my lively fantasies are buried with the closing covers of each book.
But the sun shines through at times, it’s fingers directing me to believe:
A human face will someday lay upon mine.”
By: Eric V. Reid

„Wenn man einen Zustand der inneren Freiheit von den Emotionen erreicht, so heißt das nicht, dass man apathisch oder gefühllos wird oder die Welt deswegen ihre Farbigkeit verliert. Statt ständig zum Spielball negativer Gedanken, Launen und unseres Temperaments zu werden, sind wir dann einfach zu Meistern geworden.”
Matthieu Ricard
„Die Weisheit des Buddhismus Tag für Tag”, Danielle und Olivier Föllmi, Knesebeck
LINDA: „Ach Erwin, ich habe nun seit über 25 Jahre einen geheimen Wunsch und ich hatte bisher nicht den Mut, dir diesen zu offenbaren. Einmal in meinem Leben möchte ich mit dir in ein Striptease-Lokal gehen. Am besten, wir gehen heute an unserem Hochzeitstag.”
ERWIN: „Aber Schatz, das ist doch nichts für uns, da ziehen sich junge Frauen vor dem Publikum aus. Das möchte ich mir nicht anschauen. Ich habe doch nur Augen für dich.”
LINDA: „Erwin, du magst Recht haben, aber mein Wunsch ist so groß und ich möchte mich mit eigenen Augen davon überzeugen.”
ERWIN: „Nein und abermals nein und schon garnicht an unserem Hochzeitstag.”
LINDA: „Ich habe jedenfalls beschlossen, mit dir da hin zu gehen. Einen Tisch im Lokal „Nachtigall” habe ich bereits reserviert. Bitte erfüll mir diesen Wunsch. Nur diesesmal.”
Erwin blieb nichts anderes übrig, als mit seiner Frau ins Lokal Nachtigall zu gehen. Als die beiden das Lokal betraten, begrüßte ihn die Garderobenfrau freundlich: „Guten Abend, Herr Baumann!”
LINDA (irritiert): „Erwin, kennt man dich hier?”
ERWIN (ganz leise): „Nein. Das ist die Tochter eines Arbeitskollegen, die zufällig hier arbeitet, ich hatte sie bei einem Betriebsfest flüchtig kennengelernt.”
Herr Baumann und seine Frau setzten sich an den reservierten Tisch. „Guten Abend, Herr Baumann!”, begrüßte der Kellner die beiden.
LINDA (schon sehr irritiert): „Erwin, was hat das zu bedeuten?”
ERWIN: „Schatz, der Kellner hat früher in dem Speiselokal gearbeitet, wo ich immer zu Mittag esse.”
Die Show begann und die Stripperin zog ein Kleidungsstück nach dem anderen aus. Als sie nur noch mit einem knappen Höschen
bekleidet war, fragte sie neckisch: „Wer zieht mir den heute das Höschen aus?”
Im Chor riefen die Gäste: „BAUMANN! BAUMANN! BAUMANN! BAUMANN!”
Frau Baumann schnappte ihre Tasche und rannte wutentbrannt aus dem Lokal. Herr Baumann lief ihr hinterher. Sie stieg in ein Taxi und schrie ihn an: „Du geiler Bock!”
ERWIN (außer Atem): „Aber Schatz!”
LINDA (fuchsteufelswild): „Ich will nichts mehr mit dir zu tun haben!”
ERWIN (beruhigend): „Aber Schatz, reg dich doch nicht so auf. Ich werde das Missverständnis morgen klären und der Lokalinhaber wird sich bei uns entschuldigen. Du wirst sehen.”
LINDA: “Ich glaube dir kein Wort!”
Herr Baumann hatte große Mühe seine Frau zu beruhigen. Schließlich drehte sich der Taxifahrer ungeduldig und schon sichtbar genervt nach hinten und sagte: „Na, Herr Baumann, ich habe Sie ja schon oft mit einer Nutte hier abgefahren, aber solche Zicken hatte noch keine gemacht.”
Wie geht die Geschichte weiter? Schreiben Sie uns!
Mit dem Wort „Krise” verbinden sich Begriffe wie Dilemma, Klemme, Zuspitzung, Notlage, Gefahr, Schwierigkeit(en), kritischer Punkt, unvorhergesehene Lage.
Wenn wir von einer „Krise” sprechen oder in einer „Krise” stecken, dann beschreiben wir einen Zustand, der sich langfristig, oft unmerklich, aufgebaut hat oder der sich aufbauen konnte, weil die einzelnen der Krise zugrundeliegenden Konflikte mangels von z. B. Urteils- und Einschätzungsvermögen, Klarheit, Mut, Verantwortungsvermögen oder mangels (Selbst-)Zufriedenheit, Bescheidenheit nicht rechtzeitig wahrgenommen und frühzeitig gelöst, sondern vielmehr langfristig vermieden, unterdrückt, ignoriert worden sind.
Gesellschaftlichen und persönlichen Krisen wie Finanzkrisen, Massenarbeitslosigkeit, Kinder- und Jugendkriminalität, schwere Erkrankungen, Ehe- Partnerschaftskrisen liegen unbewältigte Konfliktansammlungen zugrunde. Deshalb haben sie (zunächst) sehr negative Auswirkungen auf den einzelnen, eine Gruppe, ein Land, eine Staatengemeinschaft.
Ist eine Krise ausgebrochen, befinden wir uns in einem Zustand, der auf eine Ent-Scheidung drängt, so oder so. Nicht selten ist dies eine Entscheidung auf Leben und Tod, Auflösung oder totale Verhärtung, die weitere Konflikte und Krisen zur Folge hat.
Andererseits treiben uns Konflikte und Krisen an. Sie versetzen uns in Bewegung, spätestens dann, wenn das Dilemma oder die Gefahr zu eskalieren droht oder bereits eskaliert ist, d. h. eine Rezession, eine schwere Erkrankung ausgebrochen ist, wir unseren Arbeitsplatz oder viel Geld verloren haben, die Ehefrau / der Ehemann davongelaufen oder der Autofahrer gegen einen Baum gerast ist.
Was kann aktuell z. B. eine einfache Krankenschwester mit vier Kindern tun, die sich 8 baufällige Häuser ohne Sicherheiten „aufschwatzen” ließ und jetzt den Ruin ihres Lebens verkraften muss? Was kann ein Facharbeiter tun, der seinen Job mangels globaler Nachfrage verloren hat? Was kann jemand tun, dem seine private Rentenvorsorge zusammengebrochen ist?
Sind wir alle machtlos im persönlichen und globalen Machtkampf unsichtbarer (Trieb-)Kräfte oder können wir gerade in Krisen viel Neues lernen, neue Perspektiven gewinnen und unser Leben sinnvoll(er) gestalten?
Nutzen wir also Krise(n) zum Innehalten, zum Nachdenken, zum Dinge und Personen (auch sich selbst) kritisch zu (über-)prüfen: ernsthaft, sich selbst und andere achtend. Denn leider ist es auch so, dass gerade jetzt manche Organisationen unter dem Deckmantel der Krise Maßnahmen begründen und durchführen, die sonst kaum oder gar nicht erklärt und umgesetzt werden könnten.
Wie sagte Kant bereits: „Es ist niemals zu spät, vernünftig und weise zu werden.”
Zeit zum Nachdenken verbunden mit einem sonnigen Osterfest wünscht Ihnen,
Ellen M. Zitzmann
Ganz ehrlich: Ich habe die Schnauze gründlich voll. Ich kann es nicht mehr hören. Krise hier, Weltuntergang da, Katastrophe Hinz und Kunz. Jeder, egal ob gefragt oder ungefragt, mutiert zum Untergangsexperten. Die Politik und sogenannte Experten tun ihr übriges und manchmal hat man den Eindruck, dass die Krise grad ganz praktisch daherkommt.
Offensichtlich geht es nicht nur mir so und deshalb beginnt sich gerade eine Gegenbewegung zu etablieren und will den Mutmachertag 2009, zum Beispiel am 17. Juni. Mehr dazu bei Kai-Jürgen Lietz auf dem Entscheiderblog.
Wie schauts denn bei Ihnen aus? Lust mitzumachen? Hören Sie sich doch mal um, reden Sie mit anderen darüber. Spread the word.
Sonnige Grüße,
Alexander



