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Konkrete Hilfen für Kinder und Jugendliche aus Suchtfamilien

Die beschriebenen Risikofaktoren in den vorhergehenden Artikeln heißen nicht, dass Kinder und Jugendliche aus Suchtfamilien und alle anderen Betroffenen das unabwendbare Schicksal erfahren, selbst suchtkrank und / oder verhaltensauffällig zu werden.

Prävention und konkrete Hilfen sind frühzeitig einzusetzen.

1.      Aufklärung über Risikofaktoren und Gefährdungen

Ohne Wissen haben präventive Maßnahmen und intervenierende Aktionen keine  ausreichende Substanz.

2.     Betroffene Kinder und Jugendliche wahrnehmen, d. h. sie über typische Rollenmuster informieren und ihnen die Erlaubnis erteilen, Kritik zu äußern und über Kritisches zu berichten. Offenheit gegenüber allem, was die Kinder und Jugendlichen im Hinblick auf ihre persönliche Geschichte mitbringen.

3.     Selbstwert stärken

Du bist jemand und du bist viel wert! Alles stärken was in Richtung „Selber Leben“ geht: „Etwas Positives, das du selbst geschaffen hast, macht dich glücklicher / zufriedener als jeder Rausch! Und wenn du etwas Schlechtes erfolgreich und ohne „chemische Krücke“ ertragen hast, dann kannst du mit Recht auf dich stolz sein!“

4.      Unterstützung bei der Lebensbewältigung

Hilfe bei der Aufarbeitung von Entwicklungsdefiziten. Erweiterung der Bewältigungsmöglichkeiten durch vielfältige Angebote. Erweiterung der eigenen Kompetenzen und des Blickwinkels. Heraustreten aus der „Komfortzone“ der Co-Abhängigkeit.

5.     Zur Sucht-Vorbeugung gehören

·       Erkennen eigener Stärken und Schwächen

·       Konstruktiver Umgang mit Konfliktsituationen

·       Aufbau einer Kommunikations- und Streitkultur

·       ICH-Stabilität

·       Freude am Leben / Lebensbalance

 

 

 

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