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Ich gehe meinen Weg – mit Mut und Kraft verändern! (3/7)


„Mit 15 fälschte ich meinen Schülerausweis. Ich wollte in die Diskos reinkommen. Dort hatte ich dann das erste Mal mit Ecstasy zu tun. Davon war ich einfach begeistert.Jedes Wochenende ging ich in den Club. Dort habe ich „XTC“ geschmissen und saufen gelernt! Alkohol und „XTC“ war unbe.-schreiblich geil. Das „Kiffen“ langweilte mich.

Mein Körper schüttete so viele Glücksgefühle aus. In der Schule war schlecht drauf war. Obwohl ich so gut wie immer unter Drogen stand, schaffte ich zum Glück meinen Hauptschulabschluss. Ich bekam eine Lehrstelle als Elektriker. Meine Arbeitsleistungen wurden zunehmend schlechter. Mein Chef war früher selbst alkoholabhängig. Ich glaube, das war der einzige Grund, warum er mich nicht auf die Straße setzte. Alle wussten, dass ich ein „Junkie“ bin. Ich selbst wollte es nicht wissen. Ich verdrängte meine Situation.

Ich lernte die wunderschöne Christina kennen. Sie wusste zwar, dass ich Drogen nahm, aber sie nahm mich so wie ich war. Christina nahm keine Drogen. Sie machte gerade ihr Abitur. Es ließ alles gut. Außer, dass wir beide sehr eifersüchtig waren.

Wir waren beide besitzergreifend. Diese Haltung führte zu Streitereien.”

 

Aus „Ich gehe meinen Weg – mit Kraft und Mut verändern”, CHANGE Arbeitsbuch 4, PfP, München 2009

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