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Ich gehe meinen Weg – mit Mut und Kraft verändern! (2/7)


„In der 8. Klasse rief der Direktor der Schule wieder bei meinen Eltern an. Er empfahl ihnen, in meinem Zimmer nach Drogen zu suchen. Als ich nach Hause kam, schmiss mir meine Mutter das Zeug entgegen. Erst schrie sie mich total an. Dann war sie einfach nur verzweifelt. Sie erkannte, dass ihr Sohn süchtig war. Ganz ehrlich, das war mir scheissegal. Mich interessierte nur, wie schnell ich an neuen Stoff kommen konnte.

Meine Eltern machten sich natürlich Sorgen. Sie klärten mich über die Gefahren auf. Ihre Belehrungen gingen echt an mir vorbei. Für mich zählten nur, meine Freunde, dass ich der „Coolste“ war, dass Mädchen auf mich stehen und dass ich genug zu „kiffen“ hatte.

Immer öfters erwischte mich die Polizei. Sie fanden „Dope“. Ich kassierte eine Jugendarreststrafe und verbüßte sie an den Wochenenden.”

 

Aus „Ich gehe meinen Weg – mit Kraft und Mut verändern”, CHANGE Arbeitsbuch 4, PfP, München 2009

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